Fairtrade Schoko-Tag 2012 – Deutschlandweit probieren und lernen

Logo: Faitrade Schoko-Tag (Quelle: www.fairtrade-deutschland.de)

Unter dem Motto „probieren – überzeugen – wechseln“ findet am 20. September 2012 der Fairtrade Schoko-Tag statt. Ziel der Aktion ist die Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Fairtrade Schokolade – verbunden mit vielen Schlemmergelegenheiten für Liebhaber.

Seit einigen Jahren ist die Fairtrade-Welle auch in Deutschland in vollem Gange und immer mehr Deutsche greifen im Supermarkt zu den fairen Produkten. Mit immerhin rund 80% kennt bereits ein Großteil der Menschen in Deutschland das Siegel, aber dennoch gibt es Luft nach oben. Um die 80% weiter auszubauen, veranstaltet Fairtrade-Deutschland am 20. September den Fairtrade Schoko-Tag.

Ein Tag zum Mitmachen

Dieses Siegel steht für Fairen Handel (Quelle: www.fairtrade-deutschland.de)

Dieses Siegel steht für Fairen Handel (Quelle: www.fairtrade-deutschland.de)

Der Fairtrade Schoko-Tag soll in erster Linie ein Tag zum mitmachen sein. Fairtrade Deutschland lädt jedermann herzlich dazu ein, eine eigene Veranstaltung zum Thema Fairtrade-Schokolade durchzuführen und sich online anzumelden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Veranstaltung privat oder öffentlich ist, aufklärerischen Charakter hat oder zu einer Kostprobe einlädt. Bei der Organisation von Veranstaltungen kann man auch auf die Unterstützung von Fairtrade-Deutschland mit Infomaterialien und mehr zählen.

Und wer nicht selbst organisieren will, der kann sich auf der Homepage des Fairtrade Schoko-Tages auf einer Deutschlandkarte ansehen, was für Veranstaltungen in der Nähe stattfinden. Einen Besuch ist die Homepage sowieso wert, da auch Gewinnspiele mit leckeren Preisen locken.

Die Hoffnung auf eine faire Welt bleibt

Obwohl für viele Konsumenten immer noch die Devise „alle anderen kaufen doch auch die Schokolade ohne Siegel..“ gilt, gibt es zunehmend Grund zur Hoffnung. Immer mehr Unternehmen legen Wert darauf, die schlechten Praktiken der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Viele holen sich dabei professionelle Hilfe, etwa bei NGOs, um Schwachstellen in den Lieferketten auszumerzen. Ohne Frage ist dies auch eine Reaktion auf die negative Berichterstattung der Medien, die mehrfach über Kinderarbeit, Sklaverei und andere Missstände in der Kakaoproduktion berichtet hat, und der Reaktion der Konsumenten, die aufgrund dieser Berichterstattung ihr Konsumverhalten verändert haben.

 

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