Schokoladen Sprüche: Hier findet ihr die besten Schokoladen Zitate (Bild: Josef Türk Jun. / pixelio.de)

Die Schokonews im Februar

Schokolade kann auch witzig sein. Unser Monatsrückblick beweist es (Bild: Josef Türk Jun.  / pixelio.de)

Schokolade kann auch witzig sein. Unser Monatsrückblick beweist es (Bild: Josef Türk Jun. / pixelio.de)

Jeden Monat ist eine Menge los in der Schokoladenwelt. Schokonews präsentiert deshalb Monat für Monat die Schlagzeilen, Ereignisse und Erkenntnisse rund um das Thema Schokolade, die die höchsten Wellen geschlagen haben oder zum Schmunzeln anregen. Was war im Februar 2013 los? Der amüsante Monatsrückblick zeigt’s.

 

Die beste Idee des Monats kommt aus Belgien. Dort hat die Post ihren Briefmarken eine Schokoladenkur verpasst. Die Gummierung ist mit Kakao-Öl versetzt worden, so dass das Ablecken von Briefmarken in Zukunft zum Volkssport mutieren könnte. Die Druckfarbe wurde mit Schokoladenaroma versetzt, die dafür sorgen soll, dass die Briefmarke einen tollen Duft verströmt. Um die Schokobriefmarke perfekt zu machen, zieren sie die leckersten Schokoladenerzeugnisse des Landes. Tolle Sache, so eine Schoko-Briefmarke. Lässt sich bestimmt noch auf andere Sachen übertragen…

Bleibt zu hoffen, dass die belgischen Briefträger keine Schokofanatiker sind. Sonst lesen sie nächsten Monat an dieser Stelle: „Postbetrieb in Belgien zum Erliegen gekommen. Schokolade angeklagt.“

Schummelei am Einkaufsplatz

Von der guten Idee zur schlechten. Weniger statt mehr Schokolade denkt sich Milka. Nur 87g statt 100g wiegt die neuste Kreation der lila Spaßbremsen. Ein Testlauf um höhere Rohstoffpreise weiterzugeben, sagen Verbraucherschützer, der letzten Endes dafür sorgen wird, dass die 100g-Tafel ausstirbt. Alles Quatsch, sagt Milka (Kraft). Ritter Sport hat in der Vergangenheit eine ähnliche Strategie getestet. Ob die 100g-Tafel wirklich ein Auslaufmodell ist? Oder kostet die 100g Milka-Tafel bald soviel wie 100g-Gold?

Goldig, oder? (Bild: brunnenrand.de)

Goldig, oder? (Bild: brunnenrand.de)

Dann erwarten wir aber auch, dass die lila Kuh endlich einen besseren Anstrich bekommt, Kraft könnte schließlich ruhig den Konzerngewinn an seine Mitarbeiter weitergeben. Die arme Kuh hat sich ja nun lang genug zum Gespött der Weide gemacht. Welche Farbe sie nun bekommen soll? Wir hätten da eine Idee…

 

Gib ihn wieder her, du Monster!

Wenn es tatsächlich so kommt, muss aber aufgepasst werden! Nicht, dass das Krümelmonster auf dumme Gedanken kommt. Schließlich scheinen es ihm goldenen Markenzeichen von Schokoladenherstellern irgendwie angetan zu haben. Die Bahlsen-Keks-Affäre hat dem hannoveranischen Unternehmen einen Boom beschert.

Er ist wieder da: der goldene Leibniz-Keks von Bahlsen (Bild: flickr.com)

Er ist wieder da: der goldene Leibniz-Keks von Bahlsen (Bild: flickr.com)

Wer am Anfang noch dachte, dass diese Sommerlochmeldung bald im Nichts verebben würde, der sah sich getäuscht. Zunächst in der Opferrolle, war Bahlsen schon bald in der großzügigen Spenderrolle und wurde für die (erzwungene) Menschlichkeit schließlich belohnt und konnte mit dem zurückgewonnen Keks noch einmal den Traditionsreichtum des Unternehmens betonen. Alles in allem völlig ungeplante, total zufällige PR. Zu schön um wahr zu sein, oder? Wie auch immer: 1.7 Millionen Euro Gewinn (diese Summe bringt bzw. spart der Fall Bahlsen) nimmt man gerne mit!

 

Die Schokolade war’s

Von Geld zu etwas anderem schmutzigen. Der #aufschrei zieht durchs Land – und die Schokolade mischt mit. Richtig gehört, nicht nur die Männer werden zum Täter. Zum Valentinstag gibt es doch tatsächlich Kamasutra-Schokolade (diese Nachricht findet sich natürlich im Stern). Okay, der schuldige Konditor war natürlich ein Mann, aber so ganz unschuldig kommt uns die Schoklade nicht vor. Und die Fans dieser Schokolade? Im besten Brüderle-Alter zwischen 50 und 70. Alles Zufall? Wir behalten die Schokolade besser weiter im Auge und berichten, wenn sie anfängt auf Bäuche zu starren und sagt:  „Mit mir könnten sie ihren Pullover aber ausfüllen!“

Die kreativste Bewerbung der Welt. Natürlich mit Schokolade (Bild: imgur.com)

Die kreativste Bewerbung der Welt. Natürlich mit Schokolade (Bild: imgur.com)

 

Schokolade macht erfinderisch

Völlig unsexistisch, dafür aber besonders kreativ ging Nick Begley bei seiner Bewerbung zu Werke. Diese druckte er auf eine Schokoladenpackung, die er liebevoll „Resumé Bar“ nennt. Wo normalerweise Zucker an erster Stelle steht, steht auf der Resumé Bar beispielsweise Motivation: 100. Die originelle Idee kam an. Mittlerweile hat Nick Begley tatsächlich einen Job gefunden. Die Aktion hatte für ihn noch mehr Vorteile. Zwölf Schokoladenpackungen hat er für sie verwendet. Vom Inhalt der Packungen fehlt dagegen jede Spur.

 

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