Nestlé: Rückruf von KitKat-Schokoriegeln

Uner anderem Betroffen: KitKat Chunky von Nestlé

Betroffen: KitKat Chunky von Nestlé (Bild: flickr / bodo)

Nestlé ruft drei Sorten der KitKat-Chunky-Produktlinie zurück. Betroffen seien nur Riegel mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten, so der Lebensmittel-Konzern. Grund für die Rückrufaktion sind Funde von Plastikstückchen in KitKat-Chunky-Schokoriegeln. Verbraucher sind deswegen aufgerufen, entsprechende Produkte zurückzugeben.

Betroffen sind die Schokoriegel der Sorten Hazelnut, Caramel und Peanut Butter. Da diese Sorten besonders in Großbritannien beliebt sind, ist hier die Rückrufaktion am stärksten. Zurückgegeben werden sollen die Schokoriegel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum von 06.2013 bis einschließlich 11.2013 (Hazelnut), 06.2013 (Caramel) und 09.2013 bis einschließlich 01.2014 (Peanut Butter).

Zwar wurden in Deutschland keine Plastikstückchen in den Schokoriegeln entdeckt, vorsorglich sollen aber auch hier die Chunky-Produkte mit entsprechendem Mindesthaltbarkeitsdatum im Handel oder direkt bei Nestlé in Frankfurt zurückgegeben werden. Käufern wird selbstverständlich der Kaufpreis erstattet.

Nestlé mit Erfahrung mit Rückrufaktionen

Es ist nicht die erste Rückrufaktion des weltgrößten Lebensmittelherstellers. Bereits 2011 hat Nestlé bestimmte Babynahrungsprodukte zurückgerufen, da sich in manchen Produkten Glasscherben befanden. Gleiches gilt für den Espresso der Firma. Dieser war 2010 mit dem gleichen Problem zurückgerufen worden. Auch in den Rückruf der Wagner-Pizzen, in denen Ende des Jahres 2012 Metallteilchen entdeckt worden sind, war Nestlé involviert, da Wagner zum Nestlé-Konzern gehört.

Vom Pferdefleisch-Skandal ist auch Nestlé nicht verschont geblieben. In mehreren Teigwarenprodukten des Konzerns konnte Pferde-DNA nachgewiesen werden. Der Lebensmittelkonzern rief die Produkte daraufhin zurück.

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