Die Schokonews im März – der satirisch-schokoladige Monatsrückblick

Schokolade kann auch witzig sein. Unser Monatsrückblick beweist es (Bild: Josef Türk Jun.  / pixelio.de)

Schokolade kann auch witzig sein. Unser Monatsrückblick beweist es (Bild: Josef Türk Jun. / pixelio.de)

Jeden Monat ist eine Menge los in der Schokoladenwelt. SchokoNews präsentiert deshalb Monat für Monat die Schlagzeilen, Ereignisse und Erkenntnisse rund um das Thema Schokolade, die die höchsten Wellen geschlagen haben, zum Schmunzeln anregen – oder beides. Was war im März 2013 los? Der amüsante Monatsrückblick zeigt’s.

Furchtbar witzig

Traurig aber wahr: Die mit Abstand am meisten aufmerksamkeitserregende Meldung rund um die Schokolade diesen Monat war Markus Lanz‘ Schokobad. Was war passiert? In der Wiener Ausgabe seiner Sendung „Wetten, dass…?“ verlor der Moderator die Stadtwette, und musste als Strafe in einer Sachertorten-Schokoladenmasse baden gehen. Furchtbar witzig! Und die Strafe an sich ist auch gerade zu drakonisch, furchtbar schlimm quasi. Nächstes Mal kommt es bestimmt noch heftiger. Jackass-Lanz muss sich dann vermutlich aus einem riesigen Schokomuffin frei essen, der sein Gefängnis darstellt. Wobei irgendwann hört der Spaß doch auf. Mit dem armen Kerl möchte man echt nicht tauschen.

Furchtbar clever

Kommen wir zu etwas Erfreulicherem. Kokainschmugglern ist es nicht gelungen, zehn Kilo Kokain nach Europa zu bringen. Ihre Taktik: Einfach das ganze Zeug in Schokolade stopfen und hoffen, dass es niemandem auffällt. Furchtbar clever. Unsere Theorie: Drogenspürhund Hugo hat nicht nur die feinste Spürnase der Welt, sondern steht in seiner Freizeit total auf Schokolade. Die neue Kreation Kokain-Mousse-Zartbitter war für ihn also so etwas wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. Eine Tafel dürfte ihm trotz des Fundes nicht zuteil geworden sein. Gemein.

Furchtbar alt

Alfred Ritter (hier ohne Schokolade (Bild: flickr /

Alfred Ritter (hier ausnahmsweise ohne Schokolade) (Bild: flickr /
fleurop)

Okay, den 60. Geburtstag von Alfred Ritter so zu betiteln ist nicht sehr nett, zumal 60 doch das neue 40 ist. Der Enkel des gleichnamigen Firmengründers sieht für seine 60 Lenze (nicht Lanze!) aber noch ziemlich gut aus. Sein Geheimnis ist – wenig überraschend – viel Schokolade. Als Kind sei er so dünn gewesen, dass er als Kur von seinem Vater täglich Schokolade verordnet bekommen hat. Daraufhin ging es ihm besser. Am liebsten mag er Vollmilch-Schokolade. Von welcher Firma? Die Antwort wird Sie aus den Socken hauen! RITTER SPORT. Wäre auch dieses Geheimnis endlich gelüftet.

Furchtbar gerecht

Wem gehört der Schokohase? Niemand? Lindt & Sprüngli ist da anderer Meinung. Jetzt ging ein zehnjähriger Rechtstreit zu Ende, der genau diesen Sachverhalt klären sollte. Lindt & Sprüngli hatten gegen die bayerischen Confiserie Riegelein geklagt. Laut dem Schweizer Schokoriesen, stellte Riegelein denselben Oster-Schokohasen her. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschied nun gegen Lindt & Sprüngli. Schade eigentlich. Für den Fall einer Niederlage hätten wir gute Ideen gehabt, etwas Abwechslung in das Oster-Schoko-Geschäft zu bringen. Es müssen ja nicht immer Hasen sein. Wir hätten auch nichts gegen Schoko-Bieber, Schoko-Hamster oder gar Schoko-Agutis. Schmecken bestimmt genauso gut, solange das Präfix erhalten bleibt.

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