10 erstaunliche und wissenswerte Fakten über Schokolade

Zehn Fakten über Schokolade (Bild: Flickr / woodleywonderworks)

Zehn Fakten über Schokolade (Bild: Flickr / woodleywonderworks)

Max Mustermann weiß drei Dinge über Schokolade: Sie macht glücklich, dick und ist lecker. Doch es gibt noch viel mehr zu wissen über das braune Gold! Hier zehn interessante, wissenswerte und teilweise erstaunliche Fakten über Schokolade.

 

Zehn Fakten über Schokolade

 

1. Schokolade in der Apotheke

Als Schokolade Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa kam, war sie dem Adel vorbehalten. Schon bald hatte die Delikatesse den Ruf, gesund zu machen. Die Folge: Bis spät ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in der Apotheke verkauft.

2. Schokolade ist für viele Tiere giftig

Schokolade ist nicht für alle gut. Viele Tiere vertragen sie nicht, eine Überdosis kann gar lebensgefährlich wirken. Insbesondere Hunden fehlt ein Enzym, um Theobromin, ein Inhaltsstoff von Schokolade, abzubauen. Merke: Schokolade ist nichts für Tiere.

3. Männer essen mehr Schokolade als Frauen

Gegen jedes Klischee: Eine britische Studie kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis. Männer essen Schokolade öfter und in größeren Mengen als Frauen. Rund acht Prozent liegt die Männerwelt vor der Frauenwelt. Wie repräsentativ die Studie für den Rest der Welt ist, ist jedoch nicht bekannt. Bei einer Umfrage gaben rund 40 Prozent der Frauen an, süchtig nach Schokolade zu sein, bei den Männern waren es nur 15 Prozent.

 4. Schokolade senkt das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko

Die nächste britische Studie besagt, dass Menschen, die regelmäßig Schokolade essen, ein 37 Prozent niedrigeres Risiko haben, einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Auch Schlaganfälle treten 29 Prozent seltener auf. Verantwortlich ist der in Kakao enthaltende Stoff Flavonol, der Stoffe bindet, die zellschädigend sind. Man muss es allerdings mit dem Schokoladen-Konsum nicht übertreiben. Bereits sieben Gramm am Tag reichen aus, um das Herzinfarkt-Risiko zu mindern.

5. Die Schweizer essen am meisten Schokolade

Wenig verwunderlich: Im Mutterland der Schokolade ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Schokolade am höchsten. 11,9 Kilo Schokolade im Jahr isst ein Schweizer durchschnittlich. Die Deutschen folgen mit 11,6 Kilo im Jahr. Sonst schafft niemand einen zweistelligen Pro-Kopf-Verbrauch. Die meisten anderen Länder liegen bei unter fünf Kilo im Jahr. Die Spanier essen beispielsweise nur 3,6 Kilo Schokolade im Jahr.

 6. Die größte Schokolade wiegt 4,4 Tonnen

Die größte und schwerste Schokolade kommt aus Armenien. Im Guinness-Buch der Rekorde ist sie verewigt und wiegt (oder wog) 4,4 Tonnen. Die sonstigen Maße: Die 4,4-Tonnen-Schokolade ist 25 Zentimeter dick und 5,60 Meter lang. Fun Fact: 370 durchschnittliche Schweizer bräuchten ein Jahr, um das Schoko-Ungetüm zu verspeisen.

7. Schokolade bedeutet ursprünglich „Bitterwasser“

Allseits bekannt ist, dass die Schokolade unter anderem von den Azteken kommt. Dort hatte Schokolade den Namen „Xocólatl“, was soviel wie „Bitterwasser“ bedeutet. Das lässt sich plausibel erklären. Schokolade wurde damals nur flüssig konsumiert und hatte einen sehr hohen Kakaoanteil, genauso wie (gute) Bitterschokolade heute.

8. Kakao enthält circa 300 verschiedene Substanzen

Kakao ist ein Wunderwerk der Natur und ein äußerst vielseitiger Stoff. 300 Substanzen sind in Kakao nachgewiesen, darunter auch erstaunliche Komponenten wie eine kleine Menge Koffein.

9. Es gibt einen Schokoladen-Themenpark

Seit 2010 gibt es einen eigenen Park für Schokolade. In der chinesischen Hauptstadt Peking wurde im Jahr 2010 der weltweit erste und bis heute einzige Schokoladen-Themenpark eröffnet.

10. Die größte Schokomesse der Welt findet in Paris statt

Der Salon du Chocolat findet nicht nur in Zürich statt. Die größte Station des Schokoladenfestivals darf jedes Jahr in Paris bewundert werden.

 

 

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