Was beim Lagern und Verpacken von Schokolade beachtet werden muss

Verpackung & Lagerung von Schokolade

Verpacken & Lagerung von Schokolade

Schokolade ist nicht nur ein kostbares, sondern auch ein für Umwelteinflüsse anfälliges Gut. Dementsprechend sorgfältig muss beim Lagern, Verpacken und Versenden von Schokolade vorgegangen werden. Wir geben Tipps für den Schokoladen-Transport und zeigen die Folgen einer fehlerhaften Lagerung auf.

Allgemeines zum Verpacken von Schokolade

Da Schokolade sowohl Hitze, als auch Nässe schlecht verträgt, muss eine gute Schokoladen-Verpackung diesen Faktoren zumindest in gewisser Weise entgegenwirken. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine selbst hergestellte Schokolade oder ein anderes Schokoladenerzeugnis handelt. Durchgesetzt haben sich deswegen mehrheitlich Alu-Folien für die direkte Verpackung. Allerdings finden sich beizeiten auch andere Materialien, mit der Schokolade verpackt wird. So setzen manche Hersteller auch auf Papier oder Kunststoff-Trays.

Ganz egal, welches Material für die direkte Verpackung genommen wird, darüber folgt in der Regel eine gebundene Wellpappeschachtel. Die ideale Lagertemperatur von Schokolade liegt übrigens zwischen zehn und 20 Grad und sollte konstant bleiben. So hält Schokolade rund neun Monate (manchmal auch deutlich länger), bei individueller Schokolade mit anderen Ingredienzien wie beispielsweise Früchten kann die Haltbarkeit auch nur drei Monate betragen. Bei unsachgemäßem Versand verkürzt sich die Lebensdauer entsprechend. Im Sommer sollte der Schokoladen-Versand deswegen nur gekühlt erfolgen! Dauerhaft ist eine direkte Kühlung aber nicht zu empfehlen. In den Kühlschrank kommt Schokolade deswegen normalerweise nicht, wie der folgende Abschnitt zeigt.

Folgen fehlerhafter Lagerung von Schokolade

Ein häufig auftretendes Problem bei der Lagerung von Schokolade ist der Zuckerreif (auch Sugar Frosting genannt). Zu erkennen ist der Zuckerreif an vielen Kristallen an der Schokoladen-Oberfläche, die für eine raue Oberfläche sorgen. Häufig tritt dieses Problem beim Kontakt mit Feuchtigkeit auf, was auch bereits bei Kondensation auftreten kann. Durch die Feuchtigkeit wird der Zucker in der Schokolade gelöst. Ändert sich nun die Temperatur der Schokolade wieder ins Warme, verdampft das Wasser. Zurück bleiben sichtbare Zuckerkristalle. Häufig kann man den Zuckerreif beobachten, wenn man die Schokolade aus dem Kühlschrank nimmt und dann ein paar Stunden liegen lässt. Verhindert kann das Sugar Frosting werden, indem man keine großen Temperaturschwankungen zulässt. Falls es doch dazu kommt, sollte bis zur Akklimatisierung keinesfalls die Schokoladen-Verpackung entfernt werden.

Schokolade ist sowohl für Luft, als auch für Licht anfällig. Das Risiko liegt hierbei in der Oxidation der Schokolade, bei der sich das Fett der Schokolade auflöst, was einen unangenehmen Geschmack und Geruch zur Folge hat. Für die Oxidation sind Schokoladen unterschiedlich anfällig. So sind Bitterschokoladen und andere Schokoladen mit hohem Kakao-Anteil besser geschützt, weil sie Stoffe enthalten, die diesem Prozess entgegenwirken. Je niedriger der Kakaoanteil, desto schlechter geschützt ist die Schokolade. Weiße Schokolade ist dementsprechend am Anfälligsten für die Oxidation. Um diesen Effekt zu verhindern, reicht es, die Schokolade luftdicht und an einem dunklen Ort zu lagern.

Oft mit Schimmel verwechselt, ist der Fettreif ein ebenfalls häufig beobachtetes Lagerproblem. Zu erkennen ist der „Fatbloom“ an weißen Fettkristallen an der Schokoladen-Oberfläche. Die nun glanzfreie Schokolade überzieht ein weicher, weißer und fleckiger Belag. Der Fettreif entsteht durch eine zu hohe Lagertemperatur und schwankende Temperaturen.

Stellt man Schokolade selber her, braucht man geeignete Schokoladen-Verpackungen. Auch im B2B-Bereich sind individuelle Verpackungen mit Werbung (siehe Werbung Wikipedia) ein Muss. Werbedruck auf Verpackungen erlaubt, der Schokolade ein ganz eigenes Erscheinungsbild zu geben.

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