Neuer Trend: Was sind eigentlich Whoopies?

Doppelkeks mit Cremefüllung: Whoopies werden gerade zum neuen Backtrend!

Doppelkeks mit Cremefüllung: Whoopies werden gerade zum neuen Backtrend! (Bild: F_A)

Cake-Pops und Cupcakes waren gestern. Heute spricht die Backwelt über Whoopies. Optisch ähneln sie den beliebten Macarons, inhaltlich nicht. Wir klären auf!

In den deutschen Läden sind sie noch kaum zu finden, doch Internet und Buchhandel sind schon weiter. Whoopies (auch Whoopie Pies genannt) scheinen der neue Backtrend aus den USA zu werden. Dabei handelt es sich grob gesagt um zwei Kekse, die mit einer Cremefüllung zusammengehalten werden. In den USA sind sie schon lange bekannt. Im deutschen Sprachraum kommen sie gerade erst an und haben noch eine Menge vor!

Was sind Whoopies?

Die Kekse eines Whoopie Pie sind weiche, mürbe Kekse. Oftmals werden dafür Schokoladenkekse gebacken, die später mit einer Marshmallow-Creme zusammengehalten werden. Allerdings würde aus ihnen wohl kein Trend werden, wenn es dabei bliebe. Generell sind jegliche Geschmacksrichtungen für den Keks und die Füllung denkbar. Auch bei der Größe der Doppeldecker-Kekse gibt es keine Vorschriften. Sie können in Mini-Form gereicht werden, in normaler Keks-Größe, oder auch noch größer. Vielleicht stammt daher auch der Name „Whoopie Pie“, denn ein Whoopie in Kuchengröße ist auch denkbar. Mittlerweile ist der Whoopie übrigens das offizielle State Treat des US-Bundesstaates Maine.

Sind Whoopies amerikanische Macarons?

Wenn Whoopies im Mini-Format gebacken werden, ähneln sie optisch den aktuell sehr beliebten, aber aus Frankreich stammenden Macarons. Außer ihrem Aufbau haben Macaron und Whoopie jedoch nicht viel gemein. Macarons bestehen nicht aus Keksen, sondern aus einem Baiserteig – also hauptsächlich aus süßem Eischnee. Dieser ist viel luftiger und alles andere als Mürbe. Die beiden Baiserhälften der Macarons werden jedoch wieder mit einer Creme zusammengehalten. Die unterschiedlichen Teige von Macarons und Whoopies schützen aber unmissverständlich vor Verwechselungen.

Aktuell sieht es danach aus, dass sich die Whoopies bald in die Erfolgsgeschichte von Muffins, Cupcakes und Cake-Pops einreihen können. Und da wir diese amerikansichen Süßgebäcke auch liebend gerne nachbacken, hat der Buchhandel netterweise schon vorgesorgt. Backbücher für Whoopies sind bereits für alle Hobbybäcker erhältlich, die mal wieder etwas Neues ausprobieren wollen.

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