Nougatstangen: mehr Schokolade geht nicht!

Nougatstangen

Kakao, Nuss-Nougat und Schokolade! Die Nougatstangen lassen an Weihnachten nichts zu wünschen übrig.

Wie jedes Jahr stellen wir Euch im Dezember ein schokoladiges Rezept für Weihnachtsplätzchen vor. Dieses Jahr wollte ich es wissen und habe ein Rezept ausgesucht, dass in Punkto Schokoladengehalt sicherlich nicht mehr getoppt werden kann: Nougatstangen.

Plätzchen gehören zur Adventszeit wie das Amen in der Kirche. Ich für meinen Teil, beginne gerne schon im Oktober mit der Planung. Sobald die ersten miesen Tage nach dem Sommer anstehen und es draußen kälter wird, stellt sich bei mir Weihnachtsstimmung ein. Geschenke, Deko, Plätzchen, Menü – alles wird geplant und zwar so früh wie möglich. Das diesjährige Schoko-Plätzchen-Rezept stammt aus demselben Sonderheft, wie die gefüllten Schwarz-Weiß-Sterne, die ich Euch vor zwei Jahren vorgestellt habe. Eigentlich versuche ich solche Dopplungen zu vermeiden, aber das Rezept laß sich so unglaublich schokoladig, dass ich es einfach ausprobieren musste!

Zutaten und Zubereitung der Nougatstangen

Zutaten: 225g weiche Butter oder Margarine, 100g gesiebter Puderzucker, 1 Pck. Vanillinzucker, 2 Msp. gemahlenen Zimt, 3 Eigelb (M), 200g Weizenmehl, 40g Kakaopulver, 1 TL Backpulver, 125g gemahlene, geröstete Haselnusskerne, 100g Nuss-Nougat, 150g Zartbitter-Schokolade, 2 TL Speiseöl.

Zubereitung: Die Butter/Margarine mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Dann portionsweise den Puderzucker, Vanillinzucker und Zimt unterrühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eigelbe nach und nach unterrühren.

In einer separaten Schüssel das Mehl mit Kakao und Backpulver mischen, sieben und portionsweise unter die erste Masse rühren. Zum Schluss die Haselnüsse unterheben.

Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Umluft: 160°C) und Backbleche mit Backpapier auslegen.

Der fertige Teig wird nun in Stangen auf das Backpapier gespritzt. Dazu einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle verwenden. Die Streifen sollten etwa 4cm lang werden. Vollbelegte Backbleche etwa 8 bis 10 Minuten im Ofen backen. Nach der Backzeit die Stangen aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Nebenbei das Nuss-Nougat nach Packungsanleitung auflösen. Die Hälfte der Plätzchen auf der flachen Seite mit dem streichfähigen Nuss-Nougat bestreichen und eine zweite Stange ebenfalls mit der flachen Seite gut andrücken.

Nachdem alle Stangen zusammengeklebt wurden, die Schokolade zusammen mit dem Öl im Wasserbad schmelzen. Beide Enden der Nougatstangen in die Schokolade tauchen, kurz abtropfen lassen und die Plätzchen auf Backpapier legen, bis die Schokolade getrocknet ist.

Fazit und Tipps

Schon beim Backen wird einem richtig bewusst, wie viel schokoladige Zutaten in diesen Plätzchen tatsächlich stecken – und dann muss man sie noch in Schokolade tauchen. Hier wurde ich zugegeben skeptisch. Immerhin ist schon Kakao im Teig (frisch aus dem Backofen schmecken die Nougatstangen wie ein kleiner Schoko-Kuchen) und die Stangen wurden mit Nuss-Nougat zusammengeklebt… Aber ich habe mich streng an das Rezept gehalten und muss sagen: Ja, es ist viel Schokolade, aber vertretbar viel. Vor allem, da die Stangen nicht sehr groß sind. Hier auch der erste Tipp: Besser, man hält sich an die 4cm Länge, sonst wird es einfach zu viel. Der zweite Tipp: Die Plätzchen sollten auf keinen Fall zu lange im Backofen bleiben, sonst werden sie leider schnell trocken.

Ein bisschen Schade finde ich noch, dass das Nuss-Nougat bei mir nicht mehr richtig fest wurde. Ohne die Schokolade an den Enden der Nougatstangen, würden die einzelnen Stangen bei mir wieder auseinanderrutschen. Beim Verstauen der Plätzchen macht das eine entsprechende Sauerei, wenn man zu viel Nougat auf die Stangen gestrichen hat. Außerdem ist bei mir die Schokolade leider schon etwas angelaufen – und das schon vor dem zweiten Advent. Möglicherweise liegt das aber an der verwendeten Schokolade. Das Rezept kann in jedem Fall nichts dafür.

Alles in allem sind die Nougatstangen definitiv weiterzuempfehlen. Sie sind allerdings nichts für ungeduldige Gemüter. Die Zubereitung dauert insgesamt dann doch recht lange. Hier also noch ein letzter Tipp: Die Sterntülle des Spritzbeutels sollte wirklich möglichst groß sein, damit so wenig wie möglich Wiederstand besteht. Wer öfters Spritzbeutel benützt, sollte sich die Anschaffung eines großen „Profi“-Beutels überlegen.

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