Bild: https://pixabay.com/de/photos/praline-dessert-schokolade-malerei-2966091/

Pralinen selber machen: So werdet ihr zum Meister unter den Chocolatiers

Pralinen lassen sich zu jedem Anlass verschenken und werden in vielfältigen Varianten angeboten. Insbesondere an Weihnachten, zum Valentinstag oder an Geburtstagen sorgen die sündigen Schokoladenkreationen für einen absoluten Hochgenuss. Doch oftmals ist es gar nicht so einfach, den individuellen Geschmack seines Gegenübers genau zu treffen. Wir erläutern euch in dem folgenden Artikel, wie ihr fortan eure ganz eigenen Pralinen herstellen könnt und welche Zutaten und Hilfsmittel ihr für euer Vorhaben benötigt.

Die richtige Vorbereitung ist essenziell

Bevor ihr euch der Kunst der Pralinenherstellung widmet, solltet ihr euch überlegen, welche Pralinenart ihr kreieren möchtet. Sind die Pralinen beispielsweise zum eigenen Verzehr gedacht, dann dürft ihr ruhig fleißig experimentieren und ein paar gewagte Mischungen ausprobieren. Möchtet ihr mit den Pralinen hingegen eure Liebsten überraschen, dann ist ein planvolles Vorgehen unverzichtbar. Bereits bei der Vorbereitung solltet ihr euch ausreichend Zeit nehmen und ruhig etwas mehr von den benötigten Zutaten einplanen. Schließlich seid ihr auf dem besten Weg zum Meister-Chocolatier und wollt euch in der Küche vollends austoben. Für die Pralinenherstellung selbst solltet ihr rund ein bis zwei Stunden einplanen, da ihr immer wieder Trockenphasen für die Pralinen einplanen müsst. Damit ihr euch am Ende auch über möglichst außergewöhnliche Leckereien freuen dürft, solltet ihr euch im Vorfeld eingehend inspirieren lassen.

Hochwertige Kuvertüre ist die Basis jeder Praline

Die Qualität einer Praline steigt und fällt mit den eingesetzten Zutaten. Insbesondere Kuvertüre sowie Ganache sind essenzielle Geschmacksträger und sind in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich. Ob ihr zu Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre greift oder lieber weiße Schokolade bevorzugt, ist an dieser Stelle allein euch überlassen. Damit ihr eure Pralinen während der Herstellung problemlos mit leckeren Zutaten füllen könnt, stehen euch entweder fertige Hohlkörper aus Schokolade oder Pralinenformen aus Silikon zur Verfügung. Die Füllung ist das Kernstück jeder Praline und sorgt, je nach eingesetzten Zutaten, für phänomenale Geschmackserlebnisse. So verleihen beispielsweise Zimt, Chili, Liköre, Marzipan, Nougat, Vanille, Nüsse, Mandeln oder Trockenfrüchte den Pralinen eine ganz besondere Note.

Die Pralinenherstellung: Von der Form bis zur Füllung

Wenn ihr alle Zutaten griffbereit habt, könnt ihr euch dem ersten Schritt der Pralinenherstellung widmen: dem Temperieren der Kuvertüre. An dieser Stelle sind viel Beobachtungsgabe sowie ein sicheres Händchen gefragt, denn die Kuvertüre muss nach dem Schmelzen und Aushärten eine knackige und glänzende Beschaffenheit beibehalten.

Zunächst schneidet ihr die Kuvertüre in kleine Stücke oder verwendet alternativ Kuvertüre Chips und erhitzt diese in einem kleinen Kochtopf in einem Wasserbad. Achtet darauf, dass die Kuvertüre sich beim Schmelzen im Temperaturbereich von vierzig bis fünfzig Grad bewegt und nicht mit Wasser in Berührung kommt.

Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, könnt ihr den Topf aus dem Wasserbad nehmen und die Schokolade noch einmal umrühren. Nun füllt ihr die Kuvertüre mit einem Löffel bis zum Rand in die Pralinenform und dreht diese sofort wieder um. Nun kann die Form samt der Pralinenhohlkörper einige Minuten auskühlen.

Nach einer ausreichenden Trocknungszeit werden die Hohlkörper schließlich mit leckeren Zutaten gefüllt. Achtet an dieser Stelle darauf, dass oberhalb der Füllung ein Rand von zwei Millimetern übrigbleibt, der für das spätere Verschließen der Pralinen notwendig ist. Anschließend müssen die Pralinen samt der Füllung erneut mindestens eine halbe Stunde aushärten.

In einem letzten Schritt erhitzt ihr die Kuvertüre noch einmal und schließt die Hohlkörper schließlich, indem ihr die Pralinen mit der geschmolzenen Schokolade übergießt. Achtet beim Schließen der Pralinen unbedingt darauf, dass keine Hohlräume zurückbleiben, da die Füllung andernfalls an Haltbarkeit verliert. Nun könnt ihr die Pralinen über Nacht im Kühlschrank trocknen lassen und abschließend mit einem leichten Klopfen aus der Pralinenform lösen.

Pralinen mit schmackhaften Verzierungen perfektionieren

Sobald die Pralinen auskühlen konnten und fest genug sind, könnt ihr euch der Dekoration der leckeren Prachtexemplare widmen. Flüssige Kakaocreme, feine Nusssplitter oder kandierte Fruchtstücke perfektionieren eure kleinen Leckereien. Vielleicht wollt ihr die Pralinen ja auch mit einem Buchstaben verzieren und diese individuell personalisieren.

Nach dem Verzieren und anschließenden Trocknen könnt ihr die Pralinen mit einer kunstvollen Verpackung versehen. Glänzende Klarsichtfolie, farbenfrohe Papiertüten sowie hochwertige Schachteln werden an dieser Stelle immer wieder gerne verwendet. Wer seine Pralinen zusätzlich mit einer Flasche Wein verschenken möchte, der wird unter Babarolo.com fündig.

Fazit: Ein Handwerk, das süchtig macht

Pralinen selbst herstellen bereitet nicht nur sehr viel Freude, sondern gibt euch die Möglichkeit, eure Leckereien künftig ganz nach eurem Geschmack zu gestalten. Wenn ihr auf der Suche nach einer ausgefallenen Geschenkidee seid, dann werden diese kleinen Schokoladenkreationen künftig für viele neidische Blicke sorgen. Doch seid gewarnt: Diese leckeren Meisterwerke machen süchtig!

 

Bild: pixabay //  https://pixabay.com/de/photos/praline-dessert-schokolade-malerei-2966091/

Print Friendly, PDF & Email